Wie Windeln Leben retten: Mit Enie in Kenia

Erinnert ihr euch noch an Enie van de Meiklokjes?

Enie in den 1990ern als Moderatorin bei VIVA (Foto: imago/teutopress)

Die verrückte TV-Nudel hat unsere Generation mit VIVA und BravoTV durch die Jugend begleitet. Mittlerweile ist das quietschbunte Maiglöggli der 90er eine erfolgreiche TV-Moderatorin (“Das grosse Backen”, SAT1 und «Sweet & Easy – Enie backt», sixx) und Mutter von Zwillingsmädchen. In diesem Jahr ist Enie als Aktionsbotschafterin der Initative von Pampers und UNICEF unterwegs. Im Sommer flog sie in dieser Mission nach Kenia. Der erste Eindruck von Afrika hat die 44jährige überwältigt:

«In Nairobi prallen buchstäblich Welten aufeinander. Am Straßenrand wechseln sich Plakate westlicher Marken mit einfachen Markständen ab, dazwischen Hühner, Ziegen und andere Tiere. »

Enie in Afrika: Für die zweifache Mutter war es die erste Reise auf den Kontinent.

Der Grund für Enies Reise nach Kenia: Tetanus bei Müttern und Neugeborenen. Ein schmutziges Messer, eine unsaubere Schere – mehr braucht es nicht, um ein Baby bei der Geburt mit Tetanus zu infizieren. Die Folge davon: Muskelkrämpfe, Schluckstörungen und in fast allen Fällen der Erstickungstod.

Alle 15 Minuten stirbt ein Neugeborenes an den Folgen der Infektion. Weit weg, in Afrika oder Asien. Darum ist es so einfach, wegzuschauen. Aber nicht, wenn Helfen so simpel ist wie in diesen Wochen. Aktionsbotschafterin Enie erklärt:

«Um schwangere Frauen und ihre Babys vor Tetanus zu schützen, genügen zwei Impfungen im Verlauf der Schwangerschaft, damit der sogenannte „Nestschutz“ auf das Neugeborene übertragen wird.»

Ausgebildetes Personal von UNICEF impft Mütter und Kinder in Gesundheitszentren. Pampers unterstützt UNICEF seit 13 Jahren.

Genauso wichtig wie der Impfstoff selbst ist die Information der gefährdeten Frauen. Denn oft haben sie keine Ahnung von der tödlichen Gefahr. Enie erinnert sich an die Begegnung mit der Kenianerin Emily (35) und ihrem Mann David (45):

«Bis ihr fünftes Kind zur Welt kam, hatten die beiden noch nie etwas von Tetanus gehört. Dann infizierte sich ihr Sohn bei der Geburt. Ein freiwilliger Gesundheitshelfer, der zu Besuch kam, erkannte die Symptome der Krankheit. Trotzdem verstarb der neugeborene Sohn im Krankenhaus.»

 

Um die Menschen in betroffenen Gebieten zu informieren, sind ständig Teams aus freiwilligen Helfern unterwegs, die von UNICEF geschult werde. Sie erklären Frauen die Risiken von Tetanus und zeigen ihnen die nächste Gesundheitsstation. In der Stadt sind diese Stationen gut erreichbar – aber in ländlichen Gebieten sind die Wege extrem lang.

«Ich habe sehr starke Frauen getroffen, die unfassbar viel aushalten und weite und vor allem auch körperlich anstrengende Wege auf sich nehmen, um ihre Kinder zu schützen.»

Immer noch sind in 14 Ländern weltweit 48 Millionen Frauen und ihre Kinder von Tetanus bedroht.

Noch bis Ende Dezember unterstützt Pampers mit jeder verkauften Packung Windeln UNICEF mit dem Gegenwert einer Impfdosis gegen Tetanus. Mit diesen Mitteln können mehr Impfstoffe angeschafft, transportiert und verteilt werden. Gleichzeitig werden mit dem Geld freiwillige Helfer ausgebildet. Denn Frauen, die Bescheid wissen, lassen sich in den allermeisten Fällen auch impfen.

«Es war ein gutes Gefühl, bei den Impfungen dabei zu sein. Je mehr Frauen sich impfen lassen, desto mehr verbreitet sich das Wissen über die Impfung auch unter anderen Kenianerinnen.»

 

Die Initiative «1 Packung = 1 Lebensrettende Impfdosis» von Pampers für UNICEF findet bereits zum 13. Mal statt und läuft noch bis am 31.12.18.

Verlosung!

Wir verlosen 3 x eine Monatspackung Pampers (Grösse 3, 4 oder 5 wählbar), mit der die Initative natürlich ebenfalls unterstützt wird. Hier kannst du bis am 29. November teilnehmen. Viel Glück!

Der etwas andere Windeltest von www.anyworkingmom.com

Full Disclosure: Dieser Beitrag wurde unterstützt von Pampers und wir werden für die Veröffentlichung bezahlt. Wir haben uns dazu entschieden, über die Reise von Enie van de Meiklokjes zu berichten, da wir die Thematik wichtig finden und wir im Alltag oft vergessen, dass Menschen anderswo mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben, als wir hier in Europa. 

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