Kurz durchatmen: Alltagshelfer und Spielzeug


15 Minuten Pause.

Das war früher im Gymi eine Zumutung, viel zu kurz, um eine Bidi zu rauchen (das Wort Hipster gab es damals noch nicht, aber wir fühlten uns mit diesen stinkenden Glimmstängeln genauso), auf dem WC die grün, blau oder violett gefärbten Haare zu richten und dabei mit Freundinnen über göttliche oder miserable Küsser zu debattieren.

15 Minuten Pause.

Das ist heute ein Wellness-Urlaub. Ein sehr seltener. Unser Kleiner ist kein Stillsitzer und Sichalleinbeschäftiger. So gar nicht. Kürzlich fuhren wir 80 Minuten Zug, ein 2-jähriges Mädchen im Nebenabteil staunte fast die ganze Zeit aus dem Fenster oder im Waggon herum. Und unser gleichaltrige Zwirbel hüpfte, kletterte, kroch, tanzte, zappelte und plapperte ohne Unterbruch. (80 Minuten Zugfahren? Andrea hat schon ganz anderes hinter sich – und gute Beschäftigungstipps für Langstreckenflüge gesammelt.)

Ein aktives Kind ist etwas Schönes, das finde ich auch. Aber manchmal braucht man eine kurze Pause.

Katzen aufschrauben

Bisher fanden wir nur wenige Tricks heraus, wie sich der Kleine ein paar Minuten selber beschäftigt:

  • Kinderlieder gucken auf dem Tablet. Wir gehören nicht zu den iPad-Verteuflern, ab und zu ist es einfach die Rettung. Aber ich will nicht, dass es zur täglichen Gewohnheit wird.
  • Auf einer Fernbedienung herumtippen. Das klappt leider nur, wenn es ein funktionierendes Gerät ist, er spürt instinktiv, wenn die Batterie entfernt wurde. 15 Minuten Pause können also bedeuten: Danach 15 Minuten herumpröbeln, wie man den Fernseher wieder von Koreanisch auf Deutsch umstellt und im Internetradio alle favorisierten Death-Metal-Sender löscht.
  • Mit einem echten (!) Akkuschrauber spielen. Leider versteht er noch nicht, dass man damit nicht an Glasscheiben, Pflanzen oder Katzen herumwerkeln kann. Kurz durchatmen geht nicht so gut, wenn man zwischendurch ständig “Neeein!” rufen muss.

Grosse Versprechen

Jetzt aber haben wir etwas Neues. Etwas, das uns 15 Minuten Ruhe verschafft, den Kleinen total glücklich macht und sogar viele Alltagsarbeiten erleichtert:

Der neue Mobile Outdoor Cleaner OC3 von Kärcher. Ein kompakter Niederdruck-Reiniger, der für uns eigentlich vor allem eines sein sollte: Ein mobiler Velo-Putzer, praktisch für gemeinsame Biketouren oder die vielen, vielen, vielen Radquer-Rennen des Mannes, wenn die Velos danach wieder ins Auto verfrachtet werden sollen. Empfohlen wird der Reiniger auch für Kinderwägen, Bobby-Cars, Schuhe und sogar Hundepfoten – eben weil der Strahl sanfter ist als der eines Hochdruckreinigers. Und versprochen werden 15 Minuten Akkulaufzeit.

Also laden wir den OC3 auf, füllen den 4-Liter-Tank und legen los:

Quervelo, schlammverspritzt.

Fünf Minuten abspritzen, Kleinteile mit einer extra aufsteckbaren Bürste putzen – und dabei glücklich glucksen.

Jetzt erst recht

Der erste Test ist bravourös bestanden. Der OC3 lässt sich wirklich kinderleicht bedienen, der Kleine schafft das ganz alleine – und ohne dabei pflotschnass zu werden. Wir wählen etwas Schwierigeres:

Wasser marsch! Die Stiefel sind seit letztem Winter dreckverkrustet. Oder vorletztem, Schuhe putzen kommt bei mir an 3497. Stelle der To-do-Liste. Nach zwei Minuten ist die Kruste weg. Ganz weiss werden die Schuhe nicht, was bei der langen Einwirkzeit des Drecks nicht verwunderlich ist.

Den Tank mussten wir bis zu diesem Zeitpunkt einmal füllen, 4 Liter reichen erstaunlich lange. Wenn wir unterwegs aber all unsere Familienvelos abspritzen, braucht es entweder eine Wasserquelle in der Nähe oder ein paar Zusatzflaschen im Auto.

Weil der Akku noch nicht durch ist, kommen auch die Kinderwagen-Räder, der Bobby-Car, die vogelscheissegesprenkelte Schaukel und der Auffangbehälter des Rasenmähers an die Reihe. Erst dann beginnt die Batterie-Anzeige zu blinken und der Bub zu schimpfen.

Nach dem Aufladen geht’s aber wieder von vorne los, diesmal lassen wir den glücklich Glucksenden im Garten alles reinigen, was ihm in die Quere kommt. Und atmen 15 Minuten durch. Danke, OC3.

Die Geister, die ich rief…

Es gibt nur ein Problem: Jetzt will der Zwirbel täglich “schprützä”, am liebsten schon morgens nach dem Aufstehen. Auch wenn es draussen Bindfäden regnet. Also gibt es manchmal 15 Minuten Toibeli-Anfall statt Erholungspause.

Aber manchmal gibt es auch Wasserschlachten. Dann setze ich mich 15 Minuten hin, schaue meinen giggelnden Kerlen zu und fühle mich danach wieder total frisch. Was auch damit zusammenhängen könnte, dass ich nassgespritzt wurde.

Full Disclosure: Der Kärcher Mobile Outdoor Cleaner OC3 wurde uns zur Verfügung gestellt und dieser Post ist gesponsert. Any Working Mom schreibt nur über Themen und Produkte, hinter denen wir vollumfänglich stehen können. 

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