Familienfotos – welche Kamera brauche ich?


Wer regelmässig auf Any Working Mom mitliest, weiss, dass uns schöne Fotos ziemlich wichtig sind. Wir fotografieren zwar beide mit Leidenschaft, aber bei Any Working Dad ist der rechte Zeigefinger schon beinahe am Auslöser festgewachsen. Kaum ein Moment, in dem er nicht eine seiner vielen Kameras zückt. Auch auf Reisen ist bei uns mindestens ein halber Koffer mit Equipment gefüllt.

 

 

Die besten Tipps zur Fotoausrüstung von Any Working Dad

Ich habe ihn deshalb gebeten, die einzelnen Vorzüge und Einsatzgebiete einmal für Euch aufzulisten – was er getan hat. Danke, my love. Du darfst heute Abend mit mir schlafen.

Kameratipps für schöne Familienfotos von www.anyworkingmom.com

Nicht jede Kamera eignet sich für jede Situation. Mal ist es zu dunkel, mal zu wacklig, mal zu nass – und oft hat man einfach auch keinen Platz. Das sind AWD’s Top Five (plus ein Bonus für alle Nerd-Dads und -Moms):

#1 Die Alleskönnerin: Sony RXiv 100

Die kleine, kompakte Begleiterin für die Familienferien. Perfekt für alle, die keine Spiegelreflexkamera mitschleppen, aber trotzdem gerne gute Bilder machen möchten. Eine All-in-one Lösung, die auch im Handgepäck (oder in der Manteltasche) Platz hat.

AWD-Rating:

+ Kompakt, Videofunktion mit guter Stabilisierung (auch 4K Aufnahmen möglich)

– Preis

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Yep, wirklich klein.

Ein Urlaub auf den Malediven mit Kleinkindern - das geht nicht nur, sondern auch wunderbar entspannt. Ein Erfahrungsbericht von www.anyworkingmom.com mit Tipps zum Flug, Packen und Reise.
Aufgenommen mit der Sony RX 100, ein Foto aus dem Post Malediven mit Kleinkindern.

 

#2 Die Lichtstarke: Nikon DF

Die Nikon DF sieht einfach erst Mal wahnsinnig gut aus in ihrem Retro-Gewand. Die Bedienung der digitalen Spiegelreflexkamera ist vorwiegend manuell, das heisst, man sollte gewisse Grundkenntnisse über Blenden und Belichtungszeiten mitbringen. Die Kamera macht auch bei wenig Licht wunderschöne Fotos mit Tiefenschärfe, allerdings ist sie ungeeignet für Schnappschüsse.

AWD – Rating:

+ Licht-Monster, enorm schnell, Batterie hält lange, schöner Look

– Schwer und gross, Preis, keine Videofunktion

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#3 Die Unzerstörbare: Fuji FinePix XP90

Wer kleine Kinder hat, sollte sich eine solche Kamera zulegen: Wasserdicht und stossfest, kann man sie überall hin mitnehmen – auf den Spielplatz, ins Hallenbad, an den Strand. Auch in Kinderhände kann man die Kamera gerne geben – insofern die Cleveren nicht gleich auf das Papierkorb-Knöpfli drücken. Toll für Schnappschüsse unter allen Umständen.

AWD-Rating:

+ Gut für Schnappschüsse; Sand, Salzwasser- und Schockresistent, kindertauglich

– bei schlechtem Licht nicht optimal

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#4 Der Hipster: Fuji X100s

Wenn man das verloren gegangene Mojo wegen Windeltasche oder Muffintop etwas ausgleichen will, hängt man sich die Fuji X100s um den Hals. Der Instant-Cool-Cat-Faktor wird ergänzt durch wirklich schöne Fotos. Die bewegen sich aber alle im gleichen Rahmen – die Kamera hat nämlich ein Fixobjektiv und keinen Zoom. Aber hach, sie macht scharf! Scharfe Bilder, natürlich…

AWD-Rating:

+ Kompakt, super Bildqualität, Akku hält lange, lichtstark

– Fixobjektiv, Videofunktion überzeugt nicht

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Langzeitbelichtung mit der Fuji in Honolulu (Hawaii mit Kids).

#5 Die Rampensau: Go Pro Session

Gerade mal so gross wie die Kinderfaust einer Zweijährigen, ist die Go Pro Session überall dabei. Ähnlich unzerstörbar wie die Fuji FinePix kommt sie zusätzlich durch ihre Grösse überall hin, wo es andere nicht tun. Durch ansteckbare Aufsätze (oder auch ganz einfach mit ein wenig Duct Tape) kann man die Go Pro an Surfboards, Skihelmen, auf Autodächern – oder ja, auch an Riesenschildkröten – anbringen und erhält so ganz andere Blickwinkel.

AWD – Rating: 

+ Grösse, unzerstörbar, kommt überall hin, Montagemöglichkeiten, überraschende Blickwinkel

– Menüführung und Bedienung, schwache Batterie, keine Bildstabilisierung

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Achtung, Verschluckgefahr: Die Go Pro Session.

 

Bonus für Nerds: DJI Phantom 4

Um eine Drohne im Rucksack um die halbe Welt zu schleppen, braucht man schon eine Portion Leidenschaft. Dafür erhält man Bilder, die man sonst so nie sehen würde (oder vielleicht nur mit einem teuren Helikopterflug). Wer gerne ferngesteuerte Spielsachen mag, bereit ist, sehr viel Geld dafür in die Hand zu nehmen und auch mal in Kauf nimmt, böse Blicke zu ernten, sollte sich eine Drohne zulegen.

 

 

AWD – Rating: 

+ Spektakuläre Bilder, Luftperspektive, Spassfaktor

– Kein Ton, strenge Regulation in der Schweiz (man darf nicht überall fliegen), fällt auf 

 

Viel Freude beim Fotografieren – Kommentare, eigene Erfahrungswerte und Nachfragen gerne!

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9 Kommentare zu “Familienfotos – welche Kamera brauche ich?

  • Was mir natürlich fehlt sind die besten Handycams 😉 Ganz ehrlich, seit ich ein Kind habe, fotografiere ich nur noch mit dem Smartphone. Mit durchaus akzeptablen Bildern – und halt extrem viel aus dem Alltag heraus. (ein paar Tipps hätte ich natürlich, beruflich beschäftige ich mich ja intensiv damit)

      Antworten
    • Lieber Lorenz, ganz ehrlich, wir verwenden keine Handycam mehr für den privaten Gebrauch – wie Du bereits sagst, mit dem Handy ist sehr viel zu machen und mit den richtigen Accessoires funktionierts auch mit der Stabilisierung. Wir filmen auch oft mit der Sony RXiv oder mit der Canon EOS 5D Mark IV (hier nicht aufgeführt).

      Brauchen wir doch einmal eine Videokamera, geht’s sofort in den semi- oder professionellen Bereich.

      Wenn Du Tipps hast, her damit! Meine LeserInnen würden sich freuen!

        Antworten
      • Keine Handykamera aus Qualitätsgründen? Oder damit man nicht immer das Smartphone in der Hand hat (was meiner Meinung nach der grösste Nachteil ist)?

        Meine Tipps, wenn das Smartphone eine möglichst gute Fotoqualität haben sollte:

        iPhone 7 Plus: Guter Allrounder, optischer 2fach-Zoom ist ultraschnell und hilft dabei, dass man nicht zu nahe ans Sujet muss (bei Kindern ja ein “Ablenkungsfaktor”)

        Google Pixel: Offiziell noch nicht in der Schweiz, aber wohl die beste Allrounder-Kamera. Unbeschränkt Online-Speicherplatz in der Cloud für Fotos und Videos.

        Huawei P9: Recht günstiges Smartphone mit cooles Dual-Kamera, etwas langsam, aber mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten. Fotos mit dem Monochrom-Sensor werden sehr schön. Das neue Huawei Mate 9 hat die gleiche, nochmals verbesserte Technik drin (Test gerade erst gestartet)

        Samsung Galaxy S7: Zwar schon 10 Monate alt, aber immer noch eine Top-Kamera, vor allem für Leute, die einfach nur knipsen wollen, ohne etwas einzustellen.

          Antworten
  • Gugus
    Es ist schon ein Weilchen her, dass dieser Artikel verfasst wurde. Was sind die aktuellen Empfehlungen für eine gute geeignete Familienkamera (mit Vollautomatik)? Da nur Interesse an guten Fotos besteht und keine technischen skills vorhanden sind 😉

      Antworten

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