ADHS bei Kindern: Was Eltern wissen müssen

ADHS ist ein Schlagwort, das bei vielen Eltern Verunsicherung auslöst. Auch deshalb, weil sie nicht so viel darüber wissen. Wir haben mit Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund gesprochen. Sie sind Psychologen und leiten die Akademie für Lerncoaching in Zürich. Als Experten auf dem Gebiet ADHS klären sie auf.

Was ist eigentlich ADHS?

Die Abkürzung ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Betroffene haben Mühe mit der Aufmerksamkeitslenkung und/oder der Impulskontrolle. Manchmal kommt zusätzlich eine starke körperliche Unruhe hinzu.

Man kann ADHS auch als ein Problem der Selbststeuerung beschreiben. Betroffene haben Probleme mit der Planung und Organisation, können ihre Gefühle schlechter regulieren, schieben häufiger auf, sind oft vergesslich und wirken abwesend.

Also ist ADHS keine Krankheit?

Wir sprechen lieber von einer Auffälligkeit. Menschen mit ADHS verhalten sich anders und erleben die Welt anders als andere. Dabei haben sie durchaus auch Stärken und Besonderheiten, die je nach Kontext hilfreich sein können. In der Psychologie spricht man bei ADHS von einer Störung, also von einer problematischen Abweichung von der Norm.

Das Wissen über ADHS hilft im späteren Leben.

Warum problematisch?

ADHS führt sehr oft zu gravierenden Folgeproblemen – wenn die Betroffenen nicht wissen, wie sie mit ihren Schwierigkeiten umgehen können. Verschiedenen Studien zufolge entwickeln zirka 80% der ADHS-Betroffenen im Laufe der Zeit eine zusätzliche psychische Störung.

Viele können keinen Schulabschluss machen, der ihren Fähigkeiten entspricht, sind beruflich durchschnittlich signifikant weniger erfolgreich, häufiger arbeitslos, haben eine höhere Scheidungsrate und begeben sich deutlich häufiger in Risikosituationen – sei es beim Autofahren, in der Sexualität oder beim Experimentieren mit Drogen. Oft ecken sie auch im sozialen Bereich an.

Wieso das?

Für die Bezugspersonen ist das Verhalten von hyperaktiv-impulsiven und sehr unaufmerksamen Kindern und Erwachsenen oft schwer auszuhalten. Beispielsweise, wenn ein Kind im Unterricht ständig aufsteht und herumgeht, sich nicht an Regeln hält oder kaum etwas mitbekommt, weil es vor sich hinträumt.

ADHS beim Kind: Was es zu beachten gibt www.anyworkingmom.com
(Bild: Unsplash)

Auch als Erwachsene reagieren Betroffene bei Konflikten oft sofort aufbrausend und aggressiv, schieben Aufgaben vor sich her oder halten sich nicht an Abmachungen. Meist erschweren es diese Verhaltensweisen, Freundschaften oder eine Partnerschaft aufzubauen und zu erhalten oder im Arbeitsleben seinen Platz zu finden.

Oft wird behauptet, ADHS gäbe es gar nicht. Was meint Ihr dazu?

Jede psychische Störung ist letztlich eine Definitionsfrage: Ein Expertengremium entscheidet darüber, welche Auffälligkeiten als Störung anerkannt werden und bei welchen Symptomen man eine Diagnose stellt. Man könnte also analog behaupten, dass es Depressionen oder Anorexie (Magersucht) nicht gibt.

Dass manche Kinder grosse Probleme bei der Aufmerksamkeitslenkung und Selbststeuerung haben, wird wohl jede Person, die mit Kindern zu tun hat, bejahen. Die Frage, die wir uns stellen können, ist: Ist es sinnvoll, dass man diese Probleme ab einem bestimmten Ausmass als Störung bezeichnet?

Eine ADHS-Diagnose ist nötig, um die richtige Hilfe zu erhalten.

Und? Was ist Eure Meinung?

Kinder und Erwachsene mit ADHS sind in den meisten Fällen auf Hilfe angewiesen. Und im gegenwärtigen Gesundheitssystem ist diese Unterstützung meist an eine Diagnose gebunden. Das gilt für eine Therapie, die von der Krankenkasse nur in diesem Fall übernommen wird, genauso wie für einen Nachteilsausgleich in der Schule.

Viele Kinder mit ADHS haben zudem Schwierigkeiten beim Lernen und benötigen die Unterstützung einer Heilpädagogin. In vielen Fällen wird dies nur denjenigen Kindern zuteil, die einen ausgewiesenen Förderbedarf haben, sprich: eine Diagnose.

Eine Diagnose ist also eine Voraussetzung für Hilfsangebote…

Ja. Sie kann aber auch dabei helfen, wirksamere Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Denn wenn man ähnliche Schwierigkeiten in einer Diagnose zusammenfasst, ihnen also einen Namen gibt, können Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt sich mit einer bestimmten Auffälligkeit befassen, dazu forschen und sich darüber austauschen.

Und was bedeutet das für die Eltern von Kindern mit einer ADHS-Diagnose?

Die Eltern können sich zielgerichteter informieren und sich auch mit anderen betroffenen Familien austauschen. Wenn wir beispielsweise ein Seminar zum Thema Lernen mit ADHS für Eltern leiten, fragen wir zu Beginn, welche Schwierigkeiten sie zu Hause beim Lernen und bei den Hausaufgaben erleben.

Die Familien sind jeweils überrascht, wie ähnlich die Situation bei allen ist. Das ist für die Eltern entlastend. Und wir können das Seminar ganz auf diese Probleme zuschneiden und dabei auf die wissenschaftliche Forschung zurückgreifen, die zeigt, was ADHS-betroffenen Kindern das Lernen erleichtert.

Sagte man früher diesen Kindern mit ADHS nicht einfach Zappelphilipp? Oder Träumer?

Wahrscheinlich. Allerdings sind Bezeichnungen wie Zappelphilipp oder Hans-Guck-in-die-Luft per se auch problematisch. Diese sowie weitere Geschichten wie der Struwwelpeter oder Max und Moritz verdeutlichen die damalige Ansicht, dass man Kindern solches Verhalten austreiben müsse – zur Not mit blanker Gewalt. Und dass das Leben ihnen früher oder später eine Lektion erteilen wird – wenn sie so bleiben.

Dem Struwwelpeter werden die Finger abgeschnitten, Max und Moritz werden durch die Mühle gemahlen. Grausam! In der Generation unserer Eltern wurden Kinder mit ADHS-Symptomatik in der Schule oft bestraft – Kinder mit Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwächen sowie einer ADHS wurden oft als dumm oder unerzogen bezeichnet und schulisch abgeschrieben.

Aber werden Kinder heute nicht zu rasch in Schubladen gesteckt?

Das kann durchaus sein. Allerdings lässt sich die Ansicht, dass es diese Auffälligkeiten früher nicht gegeben hätte oder die romantische Verklärung, dass das früher keine Rolle spielte, weil die Kinder noch Kinder sein durften, nicht halten. Das zeigt sich, wenn man mit Erwachsenen zwischen 30 und 90 spricht, die mit diesen Auffälligkeiten aufgewachsen sind.

Viele von ihnen leiden noch heute darunter, dass sie von Mitschülern gemobbt und ausgeschlossen, von Lehrkräften blossgestellt und bestraft und von den Eltern abgewertet wurden. Zurück bleibt oft das Gefühl, dass niemand einen versteht, man als Person insgesamt unzulänglich ist und die eigenen Besonderheiten keinen Platz haben.

Nicht jedes zappelige Kind hat ADHS.

Jetzt gibt es aber Eltern, die sich mit einer Abklärung schwer tun. Ist diese denn wichtig?

Nur weil das eigene Kind ein wenig verträumt oder stellenweise impulsiv ist, ist eine Abklärung nicht gleich nötig. Wir würden zu einer Abklärung raten, wenn bei Eltern und / oder dem Kind ein entsprechender Leidensdruck besteht. Eine Abklärung kann auch deshalb wichtig sein, weil dabei nicht nur festgestellt wird, ob eine ADHS vorliegt, sondern auch, weil andere Ursachen ausgeschlossen werden.

Könntet Ihr da ein Beispiel geben?

Wenn ein Kind beispielsweise im Unterricht über einen längeren Zeitraum sehr abwesend oder unruhig wirkt, dann könnte dies daran liegen, dass es mit dem Stoff generell über- oder unterfordert ist, eine Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche hat oder sich aufgrund von Ängsten oder emotionalen Belastungen (z.B. eine Mobbingsituation in der Klasse, familiäre Konflikte etc.) in sich zurückzieht.

Auch körperliche Ursachen kommen in Frage: Vielleicht sieht oder hört das Kind schlecht, leidet unter einem Mangelzustand (z.B. einem Eisenmangel oder einer Schilddrüsendysfunktion) oder eine unerkannte Epilepsie führt zu Absenzen.

Wir haben auch schon erlebt, dass ein Kind jahrelang im Unterricht schnell ermüdet und abschweift, weil es durch angestrengtes Schauen ein verdecktes Schielen und eine Sehschwäche kompensiert. Ist aber beispielsweise lediglich die Lernsituation zu Hause schwierig, kann man sich auch einfach ein Buch kaufen, das bei diesen Schwierigkeiten weiterhilft, oder sich punktuell von einer Fachperson beraten lassen.

Seht Ihr auch Nachteile einer Diagnose?

Eltern erzählen uns oft, dass bei ihrem Kind viel Zeit und Energie auf die Abklärung verwendet wurde, man als Familie aber im Anschluss kaum Beratung und Begleitung erfahren hat – das ergibt keinen Sinn. Wenn das Ergebnis einer Abklärung lediglich ist, dass mit dem Kind etwas nicht stimmt und man dafür einen Namen findet – ohne den Handlungsspielraum zu sehen und auszunutzen, dann schadet eine Diagnose mehr als sie nützt.

ADHS beim Kind: Wie damit umgehen? - www.anyworkingmom.com
(Bild: Unsplash)

Also dass sich ein Kind zum Beispiel auch weniger zutraut durch die Diagnose ADHS?

Ja. Wir sehen manchmal Kinder und Jugendliche, die denken, dass sie sich sowieso nicht konzentrieren können, weil sie halt ADHS haben. Aber auch Eltern und Lehrpersonen sehen ADHS oft als Problem, das beim Kind liegt. Wichtig wäre, dass man anerkennt, dass es Kindern mit ADHS beispielsweise schwerer fällt als ihren Klassenkameraden, still zu sitzen oder sich zu konzentrieren und sie daher auf einiges angewiesen sind.

Zum Beispiel, dass man ihre Bemühungen sieht und würdigt, ihnen kleine Fortschritte zurückmeldet. Dass man ihnen die Konzentration erleichtert, indem man auf regelmässige kurze Pausen achtet, einen geeigneten Sitzplatz sucht und ihnen dort entgegenkommt, wo sie auf mehr Hilfe angewiesen sind.

Was Kinder mit ADHS in der Schule brauchen.

Die Schule ist also ein grosses Thema für Kinder mit ADHS?

Ja, weil die Auffälligkeiten wie Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität in diesem Kontext am meisten ins Gewicht fallen. Zudem wird von Kindern heute in der Schule sehr viel im Bereich der Selbststeuerung erwartet.

Sie sollen selbst organisiert lernen, sich die Hausaufgaben mittels Wochenplan selbst einteilen, sich in vielen unterschiedlichen Lernsettings zurechtfinden. All das bereitet Kindern mit ADHS grosse Schwierigkeiten.

Was können denn Lehrpersonen tun, damit die Kinder bei der Selbststeuerung nicht überfordert sind?

Diese Kinder benötigen mehr Anleitung, Struktur und Hilfe bei der Organisation und Planung. Weiss eine Lehrperson, dass ein Kind ADHS hat, kann sie beispielsweise kurz mit ihm überprüfen, ob es die Hausaufgaben eingetragen hat. Und sie kann mit ihm überlegen, wie es daran denken kann, das nötige Material einzupacken, anstatt ihm ständig Striche und Strafaufgaben zu geben.

Während man beispielsweise Kindern mit einer Lese-Rechtschreibschwäche entgegenkommt, sehen wir bei ADHS-betroffenen Kindern leider immer noch, dass diese oft lediglich kritisiert und bestraft werden und sich mit der Zeit zunehmend als das schwarze Schaf fühlen und anfangen, die Schule zu hassen.

Euer Fazit?

Die Diagnose ADHS ist aus unserer Sicht nur dann sinnvoll, wenn sie dazu beiträgt, dass sich das ändert und diese Kinder das bekommen, was sie brauchen, um sich gut entwickeln zu können. Wenn das gelingt – da sind wir uns sicher – sind ADHS-Betroffene eine Bereicherung für unsere Gesellschaft und in der Lage, ihre Stärken und Besonderheiten auszuspielen.

* * *

Mehr zum Thema «Lernen mit ADHS» gibt es in folgenden Büchern von Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund. Die Bücher richten sich an verträumte und hyperaktiv-impulsive Kinder bzw. deren Eltern:

ADHS bei Kindern: Tipps für Eltern - www.anyworkingmom.com
 
Autorin
Marah Rikli

Marah Rikli ist Autorin, Buch­händlerin und Mutter zweier Kinder. Sie schreibt Artikel für diverse Publikationen, u.a. «Magazin», «Republik», «Sonntags­Zeitung», «Wir Eltern», Mamablog des «Tages-Anzeiger». Zudem ist sie Host des Podcasts «Sara und Marah im Gespräch mit» der Frauenzentrale Zürich. Ihre Schwerpunkte: Inklusion, Mental Health, LGBTQIA+, Feminismus, Erziehung. Sie ist für diese Themen auch als Referentin oder Moderatorin von Talks und Panels unterwegs. www.marahrikli.ch

Weitere Texte von Marah Rikli bei Any Working Mom:

Mut zum Makel – Gelassenheit macht schön

Inkompetent und frustriert? Eine Stellungnahme zum Leitfaden für die Primarschule

Mir streikt’s! Ich will kein Mann sein müssen, um eine erfolgreiche Frau sein zu dürfen!

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5 Kommentare zu “ADHS bei Kindern: Was Eltern wissen müssen

  • Hallo Marah,
    Ich arbeite häufig mit Kindern und Erwachsenen, die Adhs haben oder Symptome in der Richtung aufweisen.
    Ich finde die Frage berechtigt, ob es Sinn macht, so viel Zeit und Energie in die Abklärung zu stecken. Stattdessen könnten die Kinder in der Zeit eine Reflextherapie machen, ohne einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Die Reflextherapie, die ich im Sternenwagen anbiete, und einige Kolleginnen von mir in der Schweiz, hilft in ein paar Sitzungen. Verbessert die Konzentration, reduziert die motorische Unruhe, hilft bei Impulsivität, und vieles mehr. Für mehr Infos: wew.sternenwagen.ch/reflexintegration
    Lieber Gruss
    Claudia mit dem Sternenwagen

      Antworten
  • Hallo zusammen,
    ich bin Mama von vier Kindern, zwei davon ADHS-diagnostiziert.
    Vielen Dank für diesen Bericht!

    Aus meiner Erfahrung, würde ich Abklärungen immer empfehlen, wenn Auffälligkeiten vorhanden sind. Die Bedenken, dass das Kind einen Stenpel aufgedrückt bekommt, kann ich verstehen. Nur hat das Kind in den meisten Fällen schon ‚einen Stempel des Andersseins‘ da es oft einfach einbisschen anders ist, als die neurotypischen Kindern und somit auch für das Kind eine Erklärung da ist, weshalb es anders denkt/reagiert/fühlt. Es ermöglicht den Eltern und Lehrpersonen sich konkret mit der Thematik zu beschäftigen und Hilfestellungen festzulegen, die das Kind im Alltag unterstützen. Daher sehe ich eine fundierte Abklärung als die beste Unterstützung für alles Weitere das noch kommt im Leben, wie Schule, Lehre/Studium, Beziehungen, Familie…. mit dem Wissen und Zugang zu Therapien/Selbsthilfegruppen/Neurofeedback/Medikation kann soviel Gutes getan werden. Für die Kinder sowie auch für die Eltern und das Umfeld.
    Elpos Schweiz leistet super Unterstützung und habe ich, nach der Diagnose der Kinder, als erste Anlaufstelle gewählt.
    https://elpos.ch/

      Antworten
  • Liebe Marah

    Danke für diesen wichtigen Beitrag! Ich möchte gerne noch anmerken, dass es auch bei den Merkmalen der Hochsensibilität Überschneidungen zu AD(H)S gibt und man bei einer allfälligen Abklärung auch dies im Auge behalten sollte. Ich denke, dass es viele Fehldiagnosen gibt bei hochsensiblen Kindern. Und auch Hochsensible Kinder haben spezielle Bedürfnisse. Leider ist das Phänomen in der Schule noch zu wenig bekannt. Ich habe viele HS Kinder in meiner Praxis, die in der Schule leiden.

    Liebe Grüsse

    Jacky
    FEINGESINNT COACHING
    http://www.feingesinnt.ch

      Antworten
  • Dieser Artikel verärgerte mich…

    Ich habe euren Artikel von einer Freundin zugeschickt bekommen. Bekomme immer wieder mal Artikel zugeschickt. Meine Freunde interessieren sich ebenfalls für diese Thematik – denken mit und setzen sich mit dem auseinander. Da auch ich und meine Tochter ADHS haben. Meine Freunde denken wohl jetzt, ich sei total gaga… Nein tun sie nicht. Aber ebä…

    Dieser Artikel; nach den ersten paar Abschnitten musste ich aufhören zu lesen und mich erstmal wieder etwas beruhigen. Super negativer Artikel. Themen total aus dem Kontext gerissen. Hier kurz ein Thema angeschnitten, da kurz was abgehandelt, aber nichts konkret und vor allem nicht wohlwollend. Titel und Fazit gehen nicht einher… Selten so ein Artikel gelesen. Schade. Denn so empfinde ich das Ganze ganz und gar nicht. Stimmt einem nicht hoffnungsvoll und vor allem schürt es die Voreingenommenheit “Nichtwissender bzw. Nichtversteher”. Ich sage nicht, dass das was geschrieben wurde falsch ist, aber definitiv nicht genug aufgearbeitet und viel zu negativ.

    Fazit: “Wenn das gelingt […] sind ADHS-Betroffene eine Bereicherung für unsere Gesellschaft […].” Sicher nicht durch solche Artikel.

      Antworten
    • Danke für dein Feedback. Leider verstehe ich nicht, was du mit “gaga” meinst, denn diese Worte fallen hier im Artikel nicht. Wenn du die Thematik ganz anders erlebst und ihr viele positive Erfahrungen gemacht habt, freut mich das. Nichtsdestotrotz bilden die Fragen und Antworten die Erlebnisrealität verschiedener Betroffener ab. Eine Ausführlichkeit ist hier nicht möglich in diesem Umfang, deshalb verweisen wir auf die Expert:innen. Aber du darfst sehr gerne ausführlicher von euren Erfahrungen schreiben, wenn du den Lesenden Hoffnung machen möchtest.

        Antworten

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